Kreation
17.08.2020

Warum ich eine Zielgruppe genau definieren muss

Verfasst von: Jana Niedick, Kreation

Du hast ein Produkt, dass jeder braucht? Du bist davon überzeugt, dass einfach jeder genau das Problem hat, zu dem du die Lösung parat hast? Zu deiner Zielgruppe gehört einfach jeder – von Ommas Goldfisch bis zum Neugeborenen deiner Schwester? – Halten wir für unwahrscheinlich! Warum? Das erklären wir dir gerne!

Talk to me, Baby

Klar, am liebsten würdest du jedem dein Produkt schmackhaft machen, aber so einen Rasenmäher braucht zum Beispiel nun mal nicht jeder. Stell dir vor, es gibt auch Menschen, die leben im 13. Stock, Duisburg Marxloh – die brauchen so ein Gerät einfach nicht und fallen demnach auch aus deiner Zielgruppe heraus. Aber jetzt mal Spaß beiseite. Für eine gute Marketing-Strategie ist es unabdingbar auf eine nachvollziehbare Zielgruppenanalyse zu bauen. Du musst ganz genau definieren, wen du mit deinem Produkt ansprechen möchtest, um mit deiner Strategie möglichst viele deiner Wunschkunden anzusprechen.

Fangen wir zunächst bei Null an. Was ist eine Zielgruppe überhaupt? Laut Duden ist eine Zielgruppe „eine Gruppe von Personen (mit vergleichbaren Merkmalen), die gezielt auf etwas angesprochen, mit etwas erreicht werden sollen.“ Und joa, dass ist echt eigentlich genauso easy wie der Duden es beschreibt. Was dahinter steckt, ist sich eine ganz genaue Personengruppe vorzustellen, für die genau du das passende Produkt bzw. die passende Dienstleistung bereitstellen kannst. Das heißt, diese Personengruppe hat ein bestimmtes Problem, dass du lösen kannst. Wichtig ist es, genau den Nerv dieser potenziellen Kunden zu treffen – aber dafür sind wir ja da.


Und wie definiere ich meine Zielgruppe?

Sicherlich kennst du diese Läden, in denen es einfach alles gibt. Es sind genau die Art von Geschäften, in denen der Gartenzwerg neben dem Glas Nutella steht. Ich will jetzt keinem dieser Läden vorwerfen, dass sie kein Konzept haben. Im Gegenteil zu deren Konzept gehört nun mal, dass alles kreuz und quer steht und man dort einfach alles kaufen kann. Die meisten von uns kaufen auch in diesen Läden ein. Die Frage dabei ist aber, ob du der Kopfschmerztablette neben dem Spüli genauso vertraust, wie der, die du in der Apotheke oder der Drogerie deines Vertrauens erwerben kannst. Genau in solchen Fällen braucht es oft einen Spezialisten. Und genau hier ist der Punkt. Bietest du alles mögliche für jede noch erdenkliche Person an, dann wirkst du schnell wie ein unseriöser „Plunderladen“ und niemand wird dir glauben, dass du genau für dieses eine Problem die Lösung hast. Stattdessen solltest du die Personen, die du ansprechen möchtest genau kennen, um mit ihnen in ihrer Sprache zu kommunizieren. Das gelingt dir immer dann, wenn du eine ganz konkrete Vorstellung von deinen Kunden hast. – Pssst, das ist deine Zielgruppe!

Deine Zielgruppe zeichnet sich durch verschiedene Merkmale aus. Damit du dich optimal in deine Kunden hineinversetzen kannst, musst du genau analysieren, wie deine Zielgruppe tickt. Ganz klassische Kriterien sind zum Beispiel das Geschlecht, das Alter, der Wohnort, der Familienstand, die Bildung oder der Beruf, der Status und die Position sowie das Einkommen. Aber um sich in seine Zielgruppe hinzuversetzen, zählt noch viel mehr. Damit kommen die psychografischen Merkmale ins Spiel. Interessen, Einstellungen und Meinungen, Vorlieben, Herausforderungen und Konflikte, Wünsche und Bedürfnisse, Kaufverhalten, Preisorientierung und Zahlungsbereitschaft – du musst in den Tiefen wühlen, um dir ein ganz genaues Bild deiner Zielgruppe zu machen. Stelle dir konkrete Fragen zu deiner Zielgruppe und notiere dir deine Antworten. Um deine Zielgruppe noch besser kennenzulernen, kannst du sie auch an einem Ort besuchen. Ob du nun ins Altersheim düsen oder dich bei Instagram registrieren musst, hängt da natürlich ganz von deinem Angebot ab. Versuche möglichst viel über sie herauszufinden. Zum Schluss kannst du deinem Wunschkunden ein persönliches Gesicht geben. Erschaffe eine sogenannte Persona, die zu deinen Wunschkunden gehört, so identifizierst du dich noch mehr mit den Menschen, die du erreichen möchtest. Mit einer genauen Analyse deiner Zielgruppe hältst du ihn in der Hand: den Schlüssel für eine gute Marketing-Strategie.

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