UV-Druck kratzfest

Mit dem UV-Direktdruck lassen sich verschiedenste starre und flexible Materialien mit glatter Oberfläche bedrucken.
Manche Materialien wie Glas oder melaminbeschichtete Spanplatten sind besonders anfällig gegenüber Kratzern ,die das Druckbild zerstören, und müssen deshalb speziell geschützt werden. Für dieses Problem können wir Ihnen jetzt eine Lösung bieten!

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Der UV-Direktdruck ist ein Druckverfahren, bei dem die Tinte direkt auf das Trägermaterial gedruckt wird. Da die Tinte nicht vollständig in das Material eindringt, sondern auf dem zu bedruckenden Material liegt, ermöglicht er nahezu alle Materialien zu bedrucken. 

Das Aushärten der Farben erfolgt durch UV-Trocknung. Bei glatten Flächen wie Glas oder melaminbeschichteten Spanplatten kann es aber zu Problemen mit der Tintenhaftung kommen. Zur Lösung dieses Problems bietet Ihnen die Firma KruseMedien ein spezielles Verfahren an, mit der eine wesentlich verbesserte Haftung der Tinte erzielt wird. Die mit unserer Technik bedruckten Materialien erreichen beim Kratztest nach ISO 2409 den Kennwert 0. Dadurch werden vollkommen glatte Schnittränder ohne Abplatzungen erreicht. Das abgebildete Gitterschnittraster hat keinen Beschichtungsverlust (siehe Tabelle "Gitterschnitt-Kennwert").

Vorteile:

  • Verbesserte Tintenhaftung
  • Kein Abplatzen der Druckschicht 
  • Materialien können nach dem Druck gefräst und beschnitten werden 
  • In vielen Fällen keine zusätzliche Lackierung nötig 
  • Besserer Halt von Weiß- und Schutzlackschichten
  • Besserer Schutz vor Wasser und Staub 

Anwendungsbereich:

  • Hochwertiger Glasdruck für exklusive Ausstattungen im Innenbereich 
  • Bedruckung von beschichteten Holzplatten für die Möbelindustrie 
  • Individuelle Dekorbedruckung von Fliesen

Anwendungsgebiet:

  • Ladenbau
  • Küchen
  • Badeinrichtungen
  • Möbelindustrie
  • Innenarchitekten
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Prinzip der Prüfung nach ISO 2409

Die Beschichtung wird mit definierten, rechtwinkligen und sich kreuzenden Schnitten bis zum durchgängig erkennbaren Untergrund durchzogen. Die Bewertung des so entstandenen gitterartigen Schnittrasters erfolgt dann visuell, indem man das Schadensbild, das durch Ausbrechen der Schnittkanten und/oder Abplatzen von Teilstücken entsteht, mit den entsprechenden schematischen Darstellungen in der Norm vergleicht und das Ergebnis mit einem entsprechenden Kennwert, z. B. anhand einer Beurteilungstabelle in Anlehnung an EN ISO 2409, versieht.

SchnittbildBeschreibungKennwert
ISO-Kat-0-GitterschnittVollkommen glatte Schnittränder ohne Abplatzungen. Ein vollkommen sauber gebildetes Gitterschnittraster ohne jeglichen Beschichtungsverlust.
ISO-Kat-1-GitterschnittLeichte Abplatzungen an den Schnittpunkten der Gitterlinien bei Beschichtungsverlust von nicht wesentlich mehr als 5 % der gesamten Gitterschnittfläche.1
ISO-Kat-2-GitterschnittAbplatzungen längs der Schnittränder und/oder an den Schnittpunkten der Gitterlinien von deutlich mehr als 5 % bis unwesentlich mehr als 15 % der gesamten Gitterschnittfläche.2
ISO-Kat-3-GitterschnittAbplatzungen längs der Schnittränder und/oder von Quadraten (ganz und teilweise) bei Beschichtungsverlust von deutlich mehr als 15 % bis unwesentlich mehr als 35 % der gesamten Gitterschnittfläche.3
ISO-Kat-4-GitterschnittWie bei Kennwert "3", jedoch mit Beschichtungsverlust von deutlich mehr als 35 % bis unwesentlich mehr als 65 % der gesamten Gitterschnittfläche4
ISO-Kat-5-GitterschnittAbplatzungen, deren Beschichtungsverlust deutlich mehr als 65 % der gesamten Gitterschnittfläche beträgt, und die demnach nicht mehr mit Kennwert "4" bewertet werden können.5