Azubi-Blog: "Aus Ungewohntem Alltag machen"

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09.12.2013 von KruseMedien

Über meine ersten fünf Monate bei KruseMedien  

Nachdem die ersten fünf Monate nun vergangen sind, kann ich eins mit Sicherheit sagen: Mit der Entscheidung meine Ausbildung bei KruseMedien zu beginnen, worüber ich natürlich froh bin diese Wahl überhaupt bekommen zu haben, lag ich goldrichtig!   

Aus Ungewohntem Alltag machen  

Bewerbungen schreiben, Vorstellungsgespräche und Probearbeiten - so begann auch mein Weg in einen neuen Lebensabschnitt.  Kurvendiskussionen, Gedicht-Analysen und Argumentationen über "de maatschappelijke Problemen van Nederland", die noch kurz vor dem Beginn der Ausbildung zu den zu bewältigenden Alltagsaufgaben gehörten, waren für mich da kein so großer Verlust. Color-Management und Prozesssicherheit sind zwei der vielen neuen Begriffe, die ich in meinen ersten Monaten gelernt habe, deshalb wartet der Epson 4880 jeden Montagmorgen darauf von mir kalibriert zu werden und damit die übrigen Proofer nicht vor Neid platzen, darf ich diese ab und zu auch mit neuem Verbrauchsmaterial bestücken. Momentan arbeite ich verstärkt an Gestaltungsübungen, in Zusammenarbeit mit meinem Ausbilder  und versuche meine Ideen mithilfe des technischen Wissens von Johannes umzusetzen. So gelang es mir bereits in dieser kurzen Zeit, mich mit Programmen, wie InDesign, Photoshop und Illustrator vertraut zu machen und nun auch selbstständig schon einiges umsetzen zu können. Intensiv beschäftigte ich mich in den letzten Monaten auch mit dem Masken schneiden und entdeckte damit eine verborgene Leidenschaft.  Aber natürlich verbrachte ich meine Zeit nicht nur vor dem Computer. Sortieren, Plakate schneiden oder der Dummybau, der mit Hobel und Säge auch handwerkliche Fähigkeiten von mir abverlangte, gehören ebenso zum Alltag, wie Retuschen oder Freisteller.  

Einschulung - aber diesmal ohne Schultüte  

Im September betrat ich dann auch zum ersten Mal meinen neuen Klassenraum am Berufskolleg für Technik in Ahaus. Während der erste Tag noch ein wenig dem Chaos unterlag und die Klassenkameraden halbstündig wechselten, gehe ich nun in eine Klasse mit 22 netten Mitschülern, mit denen auch schon die erste Feierlichkeit zelebriert wurde. Das uns zu vermittelnde Wissen wird in Lernfeldern unterteilt, deren Inhalte wir in Gruppenarbeit erarbeiten. Die Prüfungen müssen wir aber leider trotzdem noch alleine bewältigen. Das einzig Unerfreuliche an der neuen Schule war bis jetzt nur der "kleine" Blechschaden, der natürlich rein gar nichts mit meinen grandiosen Einparkfähigkeiten zu tun hat.    

Wie die Zeit vergeht   

Mit viel Freude an meinen neuen Aufgaben und selbstverständlich mit den netten Mitarbeitern und Klassenkameraden vergingen, die ersten fünf Monate, wie im Flug. Ich bin gespannt auf die Zukunft und die Aufgaben, die auf mich zukommen.